Unser Fritz Open & Basic 2026

In der vergangenen Woche (02. – 07.06.26) fand wieder unser eigenes Turnier statt, nun bereits die 15. Auflage. Neben dem Hauptturnier, dem Unser Fritz Open “UFO”, in Verbindung mit der Ruhrgebietsmeisterschaft, ging auch wieder das vor einigen Jahren eingeführte “Basic” Turnier für Spieler mit einer Spielstärke bis 1700 DWZ an den Start. Nachfolgend ein paar Einblicke zum Turnier aus drei Blickwinkeln.

1. Schach

Gespielt wurden in beiden Turnieren 7 Runden im Zeitmodus 90 Minuten für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest der Partie + 30s pro Zug. Gespielt wurde von Dienstag bis Freitag jeweils eine Abendrunde, ehe am Samstag von morgens an die einzige Doppelrunde gespielt wurde. Den Abschluss machte die Sonntagmorgenrunde + Siegerehrung.

Im UFO gingen 88 Teilnehmer an den Start, davon 12 Titelträger. Davon war mit CM Rainer Kaeding leider nur ein Titelträger von Unser Fritz dabei. Und gleichzeitig war er leider auch der einzige Unser Fritzer überhaupt im A-Turnier. Umso erfreulicher ist es, dass er uns schachlich dennoch super vertreten hat. Neben einem “Bye” am Samstag Morgen, was aufgrund des kurzen Wechsels von Freitag Abend auf Samstag morgen und der zusätzlich anstehenden Nachmittagsrunde verständlich ist, hat Rainer nur 2 Punkte abgegeben. Was aber gegen FM Tom Rebentisch (Endplatzierung Platz 2 mit 6 Punkten) und IM Tobias Jugelt (Platz 1 mit 6 Punkten) keine Schande ist. Am Ende steht ein sehr guter Platz 15 mit 4,5 Punkten in der Endtabelle. Dritter des Turniers wurde FM Kemal Bashirov vor FM Thomas Michalczak und FM Raphael Kracht. Auch wenn Rainer die Hauptpreisgelder verpasst hat, sicherte er sich mit seinen Erfolgen zumindest noch einen Sonderpreis. Ob es der Jugend- oder doch Seniorenpreis war, ist dem Autor dieses Textes nicht genau bekannt 😉

Im Basic kamen 66 Spieler zusammen, insgesamt in beiden Turnieren also 154 (neuer Teilnehmerrekord!). Davon 18 Unser Fritzer, wovon aber einige aufgrund ihrer positiven Entwicklung im kommenden Jahr Rainer im Open Gesellschaft leisten werden. Neben dem neuen Teilnehmerrekord konnte noch eine weitere Premiere gefeiert werden. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unser Fritz Opens bzw. Basics stand nach der 6. Runde fest, dass unser Verein den Turniersieger stellt. Nur wessen Name ganz oben stehen sollte war noch unklar, denn in Runde 7 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Gheyth Tabshoo und Lukas Suberski. Bei einem Sieg von Lukas wäre er Turniersieger, ansonsten Gheyth. Gheyth bestätigte allerdings seine starke Turnierleistung, sodass Lukas in ein Remis einwilligen musste, um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Gheyth blieb damit ungeschlagen und wurde mit 6 Punkten sehr souverän und hochverdienter Turniersieger. Lukas hingegen konnte sich mit 5,5 Punkten zumindest noch gute Hoffnungen auf Platz zwei machen. Und als die oberen Ergebnisse feststanden, wurde dies auch bestätigt. Punktgleich mit ihm landeten Bodo Nizak und Can Ali auf Platz 3 und 4. Fünter wurde mit 5 Punkten Mark Schocke. Einen Doppelsieg gab es für uns auch in der Ratinggruppe unter 1100 DWZ. Hier durften sich Emir Demirörs und Elias Moiseev über eine kleine Taschengelderhöhung freuen. Die weiteren Platzierungen der Endtabelle der Unser Fritzer sehen wir folgt aus: 11. Dominik Moruzgala (4,5 Punkte), 14. Georgiy Tesla (4,5), 33. Nils Nioduschewski (3,5), 34. Till Kommisarek (3,5), 36. Emir (3,5), 38. Elias (3,5), 46. Max van Tiggelen (3), 47. Günter Gores (3), 52. Jan Wolf (2,5), 53. Berat Akdag (2,5), 57. Nick Heckmann (2), 59. Josef Mrowetz (2), 60. Jamie Prause (2), 62. Mohammed Maddane (2), 66. Luis Betting (1). 

An dieser Stelle auch vielen Dank an das Schiedsrichter-Team Frank Strozewski und Franz Schulze-Bisping, die die Turniere betreut haben. Und natürlich auch an unseren Turnier- und Vereinschef Julian Tober für die gesamte Turnierorganisation und die viele Arbeit, die dahinter stand. 

2. Verpflegung 

Die gute Arbeit in der Küche in den letzten Jahren hat sich offensichtlich rumgesprochen. Denn bereits am ersten Abend sah man viele hungrige und durstige Gesichter an der Verkaufstheke. Insbesondere Currywurst, Gulaschsuppe, Hot Dogs oder einfach nur eine kalte Wurst mit Toast gingen an die Leute raus. Nur frisch gezapftes Pils lief nicht. Und zwar wortwörtlich. Aufgrund eines Defekts an der Zapfanlage hat sich über Nacht das gesamte Kühlwasser inklusive dem Bier in der Leitung in einen Eisblock verwandelt. Martin Pohl und Ingo Engelmann blieb nichts anderes übrig als die Ruhrpott-Mentalität wieder aufleben zu lassen und den Eisblock über Stunden bergmännisch abzubauen. Dafür hier auch nochmal ein fettes DANKE für diesen Einsatz. 

Die nächsten Tage lief dann aber glücklicherweise alles reibungslos. Bis teils spät in die Nacht verkauften unsere Leute oftmals alles, was da war. Egal ob es die “Best Donuts in Town” waren, wie auf einem Blechschild zu lesen war oder die vielen selbstzubereiteten Salte und mit Liebe gebackenen Kuchen. So konnte auch der kritischte Käsekuchentester zufrieden gestellt werden, wenn er denn noch ein Stück abbekommen hat. An dieser Stelle möchte ich daher auch nochmal meinen herzlichsten Dank an die zahlreichen Kuchen- und Saltspender weitergeben. Wir haben nur sehr positive Rückmeldungen dazu erhalten. Im nächsten Jahr werden wir das Angebot definitiv erweitern, um die hohen Nachfragen auch weiter zu decken 😉

Zusätzlich auch nochmal ein großes Lob an das gesamte Catering-Team, welches unserem Küchenchef Micha Jungbluth tatkräftig unter die Arme gegriffen hat. Insbesondere unser Kassierer Rolf Willie und der letzte Stadtmeister von Wanne-Eickel Franz Wolf. Aber auch Martin und Ingo sind an dieser Stelle nochmal zu benennen. 

3. Rahmenprogramm 

Auch in diesem Jahr hat sich unser Team wieder sehr bemüht für gute Stimmung zu sorgen und ein gelunges Gesamtpaket zusammenzustellen. Das Highlight war sicherlich wieder das Grillen am Samstag, wo wir extra unseren Grillmeister aus Köln haben einfahren lassen, seit kurzem unter dem neuen Namen Peter Henseler (an dieser Stelle nochmal Glückwunsch zur Hochzeit und vielen Dank dass du unseren Verein weiter mit im Herzen trägst). 

Aber auch das “Reste”-Grillen am Sonntag war nochmal sehr beliebt, sodass nichtmal unser Küchenchef noch ein Putensteak abbekommen hat. Zusätzlich für Erheiterung sorgte, dass die Spieler am Freitagabend nicht nur Hot Dogs bekamen, sondern auch von einem Hot Dog bedient wurden. Und auch die Freigetränke, die für “besondere” Leistungen, wie den “Blitzgott” (Schnellster Sieg) oder auch zumindest als kleiner Trost für kampflose Partien herausgegeben wurden, damit die Anreise nicht ganz umsonst war, sorgten für gute Laune bei den Spielern. Zusätzlich erhielten auch die Spieler mit den meisten Teilnahmen dieses Jahr ein Freigetränk. Zu guter letzt gingen Samstag Abend dann noch einige (Cola-)Biere raus, als am Abend das Testländerspiel USA-Deutschland gezeigt wurde.

Abschließend noch ein persönliches Fazit von mir (Chris): Insgesamt war es für mich ein wunderbares Turnier, wo (fast) alles gestimmt hat. Die viele Arbeit im Vorfeld und während des Turniers, gepaart mit teils wenig Schlaf, waren für alle Helfer im Vorder- und Hintergrund sehr anstrengend und teils sehr stressig. Auch wenn ich einige Helfer hier nicht namentlich erwähnt habe und ich es vlt auch gar nicht mitbekommen habe, weil ich selbst 6 Tage unter Anspannung stand: Ohne eure Hilfe und so eine echt gute Zusammenarbeit, wäre das alles wieder nicht möglich gewesen. Ich persönlich sehe auch wenig Optimierungsbedarf, was in Zukunft noch besser laufen kann. Wenn jemand anderes was ansprechen möchte, sind wir aber immer offen dafür 🙂 Was mir definitiv fehlen wird, ist die Geselligkeit, die gute Stimmung und die netten Theken-Gespräche. Ich hoffe ich sehe viele Spieler auch im nächsten Jahr wieder. Und dann hoffentlich auch ein paar mehr Unser Fritzer, egal ob zum Vereinsabend, zum gemeinsamen Fußball schauen oder auf eine Currywurst und ein frisch gezapftes Bier.

In der Sommerpause sind wir aber weiterhin nicht. Nächsten Samstag steht der Aufstiegsstichkampf für die NRW-Liga unserer ersten Jugendmannschaft an. Gespielt wird um 14:00 Uhr beim SV Erkenschwick (AWO-Zentrum, Stimmbergstr. 217, Oer-Erkenschwick), kommt gerne vorbei und unterstützt unsere Jugend. 
Sonntags veranstalten unsere 2. und 4. Mannschaft ein kleine Aufstiegsfeier in die Verbandsklasse bzw. in die 1. Kreisliga. In knapp einem Monat feiern dann auch alle Vereinsmitglieder zusammen (nachträglich) das 70-jährige Bestehen unseres Vereins (meldet euch gerne bei Julian dafür noch an!). Zeitgleich beginnen jetzt die Planungen für die nächste Saison und unser Jugendturnier. Die gute Zusammenarbeit und das (noch) ausbaufähige Zusammenleben und Zusammenfeiern im Verein geht weiter. Es sind definitiv weitere Aktionen im Verein geplant, die dann hoffentlich auch Anklang finden werden.

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Einladung an die Mitglieder vom SV Unser Fritz

Hallo zusammen,

leider fällt das Jugendtraining am Freitag, den 5.6., aus, da in dieser Woche unser eigenes Schachturnier mit über 150 Teilnehmern stattfindet.

Ihr seid aber herzlich eingeladen, trotzdem vorbeizukommen und zuzuschauen. Das Turnier findet ebenfalls im Barbara statt.

Am Freitag gibt es für alle Vereinsmitglieder kostenlose Getränke. Außerdem werden Speisen zu sehr günstigen Preisen angeboten.

Natürlich seid ihr auch an allen anderen Turniertagen willkommen. Am Samstag findet ab 12:00 Uhr unser Grilltag statt.

Das Turnier läuft von Dienstag, den 2.6., bis Sonntag, den 7.6. Kommt gerne vorbei, schaut spannende Partien an und verbringt ein paar schöne Stunden mit uns!

Wir freuen uns auf euch!

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Bootcamp (Pfingstfahrt 2026)

Am letzten Pfingst-Wochenende stand von Freitag bis Dienstag (22.05. – 26.05.26) unsere jährliche Wochenendfreizeit mit der Jugend an. Begleitet wurden unsere 12 Jugendlichen und Joris Weiler von Rochade Disteln von Martin Müller, Julian Tober, Micha Jungbluth, Emre Demirörs, Lukas Suberski, Nils Nioduschewski und Chris Engelmann, sodass insgesamt 20 Mitfahrer zusammen kamen. Gebucht wurden für die Unterbringung in einem Ferienpark in Weert, in der Nähe von Venlo, drei Bungalows, die im Gegensatz zum letzten Jahr auch etwas geräumiger waren.

Der Freitag stand hauptsächlich im Sinne der Anreise. Chris machte sich schon früh mit dem Zug auf den Weg nach Weert, während die meisten anderen Mittags mit den vollgepackten Autos in Richtung Niederlande unterwegs waren. Wobei Mue leider nicht oft genug erwähnt hat alles wichtige einzupacken. So kam es dazu, dass ein Mitfahrer seinen Ausweis zu Hause liegen gelassen hat (1). Sonja und Sophie Nioduschewski konnte das allerdings nicht passieren. Sie hatten scheinbar alles in doppelter Ausführung in ihren großen Koffern dabei (2). Außer einem großen Einkauf und dem Bezug der Bungalows ging an diesem Tag nicht mehr viel. Da Gheyth Tabshoo und Jan Wolf abends ebenfalls mit dem Zug nach Weert kamen, wurde die Abholung mit einem gemeinsamen Auftaktessen beim Dönermann kombiniert. Anschließend wurde der Abend noch in gemütlichem Beisammensein ausklingen gelassen, nachdem wir eine der Chipkarten für das Bungalow nach einer kurzen Suche doch gefunden haben (3). Nachdem Micha die Herausforderung bewältigte eine 10-Punkte-Aufgabe aus dem gelben Buch zu lösen (4), gingen (fast) alle auch früh ins Bett um nicht den ganzen nächsten Tag zu verschlafen. 

Am Samstag Vormittag stand dann die erste Schacheinheit an. Trainiert wurde sowohl als Gruppe am Demobrett als auch einzeln an Taktikaufgaben. Und obwohl Gheyth seine schnelle taktische Auffassungsgabe fast immer richtig unter Beweis stellte, unterlief auch ihm in einer Partiebesprechung ein vorschneller Zugvorschlag, der zum eigenen Verlust geführt hätte (5). Die Mittagszeit wurde zum Kauf eines neuen Grills (6) und warten auf Julian und Emre, die erst Samstag anreisen konnten, genutzt. Später am Nachmittag wurde noch eine Runde Minigolf in der Parkanlage gespielt, nachdem Mue am Tisch auf der Terasse ausgeschlafen hat (7). Obwohl Berat Akdag auf einer Bahn die 7 aufschreiben musste (8), konnte er sich im internen Kampf gegen Elias Moiseev und Till Kommisarek durchsetzen. Gegen Familie Nioduschewski hatten aber alle das Nachsehen. Nachdem die Schläger abgegeben wurden, ging es zu den Bungalows zurück. Es standen an diesem Tag noch Nudelessen und Blitzturnier an. Bis dahin waren die paar Tränen eines Mitfahrers auch wieder getrocknet (9). Eine besondere Spannung beim Blitzen bot die Partie von Berat und Chris. Zweiter hat den Mund, wie so oft, zu voll genommen und gewettet, dass Berat von 10 Blitzpartien keine gegen ihn gewinnt…Bereits nach der ersten Partie war die Wette entschieden und Chris war allen Jugendlichen eine Kugel Eis schuldig. Nach ein paar Runden Werwolf gingen die Jugendlichen schlafen und die Betreuer konnten in Ruhe ein kühles Getränk zu sich nehmen, wobei Julian keines von zu Hause mitbrachte (0). 

Der Sonntag begann wieder mit einem Schachtraining. Da hier alle sehr gut mitmachten ging es zur Belohnung für einen Großteil der Mitfahrer ins Schwimmbad. Besonders Luis Betting freute sich, der schon am Tag zuvor danach fragte (10). Der Rest machte sich einen entspannten Tag im Bungalow und es wurde die Sonne genossen, Tandem gespielt oder mit einem der, nur sechs mitgebrachten, Schachbücher trainiert (0). Abends wurde dann der Grill angeschmissen und das Blitzturnier vom Vortag fortgesetzt. Hierfür kauften Micha und Lukas am Mittag noch ein und nutzten die Zeit für einen Abstecher zur Tankstelle (11). Beim Blitzen zeigte sich, dass konkrete Stellungen berechenbar sind, der Ausgang einer Partie jedoch nicht. Somit konnte sich Jamie Prause, einer unser neuesten Jugendlichen, sehr über den Sieg gegen ein deutlich stärkeren Spieler freuen. Dieser wiederum ging Chris schachlich so sehr auf die Nerven (12), dass es nach Ende der Partie zum ersten Mal “BINGO” hieß. Und auch Emir Demirörs konnte in mindestens einer Partie Matt setzen (13). Der Abend wurde von den Jugendlichen wieder mit Werwolf beendet. Auch wenn es dabei oft etwas lauter wurde, blieben Beschwerden der Nachbarn glücklicher Weise (oder leider) aus (0). 

Auch am letzten richtigen Tag sollte sich am Ablauf (fast) nichts ändern. Zunächst wurde Schach gemacht, wobei der Verschleiß nicht nur den Mitfahrern, sondern auch dem Material anzumerken war. Ein Magnet einer Demobrettfigur musste leider dran glauben (14). Anders war allerdings, dass am Vormittag Lukas den Job von Nils übernahm und Kaffee kochte, wobei intensiv über die Stärke bzw. Schwäche des Kaffees geredet wurde (15). Der Nachmittag stand dann für alle zur freien Verfügung. Und es sollte ein guter werden, denn (Teller-)Scherben bringen bekanntlich Glück (16). So verstreuten sich alle im Laufe des Tages etwas. Eine kleine Gruppe machte sich auch am dritten Nachmittag auf den Weg ins Cafe (17), während andere intensiv Tandem oder Monopoly spielten. Natürlich wurden auch an diesem Tag wieder “Snaps” gemacht. Dies hatte zur Folge, dass Max van Tiggelen mit Mue eine Serie von 67 Flammen aufgebaut hat (18). Emir und Berat nutzten den freien Nachmittag hingegen für Bewegung und leihten sich Fahrräder aus. Micha und Chris erlebten eine unbeschreiblich tolle Fahrt auf einem Floß. Und Joris lernte die Unser Fritzer näher kennen. Nach dem gesunden Abendessen in der Snackbar, zu Lukas Freude mit wertvollen pflanzlichen Proteinen, löste Chris noch seine Wettschulden ein, es werden sicher nicht seine letzten gewesen sein. Zum Abschluss des Wochenendes wurde ein Tandemturnier veranstaltet. Man hätte hierbei nicht nur die Gewinnerteams für ihre Leistungen, sondern auch die tiefgründigen Namen “Wolfgang” und “Milchschnitte” ehren können. Da es für einen Einkauf im Parkladen leider zu spät war (0), musste für die letzte Abendversorgung auch noch in den Supermarkt gefahren werden. Und bevor alle in Ruhe zu Bett gingen, wurde es zuvor bei Werwolf, passend zum Namen, nochmal richtig laut bei den Diskussionen (19). 

Am Dienstag wurden dann die Bungalows geräumt und die Autos geholt, was jedoch nicht so einfach war. Während manche fast ohne Auto vom Brötchen holen zurückgekommen wären, hatte Emre Probleme überhaupt zum Parkplatz zu finden (20). Letztendlich schafften wir es dann aber alle und kamen gut nach Hause zurück, auch wenn eines der Autos etwas länger brauchte. Teilweise vermissten sich die Mitfahrer schon nach so kurzer Zeit wieder, dass man sich in Wanne-Eickel im Bus direkt wiedergetroffen hat. 

Nun noch ein paar Abschlussworte von mir (Chris): 

Insgesamt war es ein intensives Wochenende mit einem Mix aus Schachtraining und Freizeit, wo auch der Schlaf ab und an zu kurz kam. Das warme Wetter spielte auch mit, sodass Till nichtmal einen Hoodie getragen hat (0). Dennoch gab es insgesamt vier “BINGO” und man sah viele freudige Gesichter und es herrschte fast immer gute Stimmung. Letztendlich war es für die Organisatoren der Fahrt auf jeden Fall ein abolut gelungenes Wochenende. Erfreulich war, dass alle, auch unser jüngster Mitfahrer Mohammed Maddane,  so gut mitgewirkt haben und sich auf das vorbereite Programm eingelassen haben. Großer Dank auch hier nochmal an Emre, Lukas, Mue, Micha, Julian und Nils. Ohne euch, eure Zeit und Mühe wäre sowas alles nicht möglich. 

Ich hoffe auf jeden Fall, dass alle Mitfahrer eine gute und spaßige Zeit hatten und die Gemeinschaft im Verein weiter zusammengewachsen ist. Und vlt hat die Fahrt auch die Grundlage für langfristige Freundschaften, oder auch mehr als das, hervorgebracht 🙂

Nun heißt es ein paar Tage die Ruhe genießen, die Mückenstiche verheilen lassen und dann
ab nächste Woche Dienstag wieder alles zu geben bei unserem eigenen Turnier. Als Spieler, Auf- und Abbauer, Organisator, Caterer, …

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